Sie lesen gerade über: Filmkunst - Kunst der Filme
Filmkunst: Kunst und Film
Jeder Film ist ein Kunstobjekt. Wenn man sich so umsieht, schätzen dies aber nicht wirklich viele Menschen. Sonst würden sie sich nicht ständig Filme aus dem Internet runterladen oder Raubkopien kaufen. Wer Filme schätzt, zahlt gerne für eine Kinokarte und würde alles dafür tun, dass das Filmteam noch mehr Möglichkeiten bekommt, Filme zu drehen.
Wer bei einem Film immer vergessen wird bzw. in den Hintergrund gedrängt wird, ist der Autor. Die Person, die eigentlich die Idee zu diesem Kunst Werk hatte, wird am wenigsten dafür prämiert. Die Regie, die dafür gesorgt hat, dass alles im Bilde ist, bekommt die höchste Aufmerksamkeit. Der Geldgeber, besser gesagt der Produzent wird natürlich auch erwähnt. Er zahlt ja dafür. Warum bekommen Drehbuchautoren keinen Ehrenplatz? Diese Frage stellen sich sehr viel Menschen, die in diesem Bereich arbeiten. Immer wieder gibt es Streiks. Allen voran in Hollywood. Autoren wollen sich nicht mehr so billig abspeisen lassen. Was logisch ist. Doch die Filmindustrie ist hart. Es geht um Geld und nicht um Kunst. So denken die meisten. Wenn ein Steven Spielberg Regie führt, macht das einen besseren Eindruck, als wenn der unbekannte Autor Michael Mustermann erwähnt wird. Schon klar, dass ein Spielberg mehr Aufmerksamkeit bekommt. Aber würde nicht auch ein Drehbuchautor zum Superstar aufsteigen?
Man weiß bis heute nicht, welche Kunstobjekte diverse Autoren erschaffen haben. Weil sie wie gesagt nicht erwähnt werden. Ausnahmen sind Regisseure, die auch das Buch geschrieben haben. Man entnimmt dem Abspann „Regie und Buch.“ Die Welt ist unfair.
Autoren werden nicht erwähnt und müssen sich einiges gefallen lassen. Sie haben am Set eigentlich gar nichts zu sagen. Das Buch wird so umgeschrieben, wie es der Regie gerade passt. Wenn in dem Buch persönliche Erfahrungen stecken, kann das ganz schön weh tun. Deswegen sollte man sich als Autor eines merken. Niemals auf die eigenen Rechte verzichten. Auch wenn das Angebot wirklich sehr verlockend klingt. Nur wenn sich Autoren endlich einmal wehren, wird sich hier etwas ändern. Ein gutes Buch lässt sich verkaufen. Den in Endeffekt lebt Hollywood davon. Ohne Geschichte kein Film. Das Kunststück Film fängt beim Autor an und hört bei der Regie auf. Zeit wird es, dass das erste Glied im Bunde, endlich die Aufmerksamkeit erlangt, die es verdient hat.
Leider bekommen die wahren Filmkünstler, die Amateure auch nicht die Aufmerksamkeit die sie verdient hätten. Guckt man sich auf Filmfestivals um, darf man eines feststellen. Es gibt so viele unentdeckte Talente da draußen. Wenn es endlich wieder mal mehr um den Wert des Filmes und weniger ums Geld gehen würde. Hätten wir auf dieser Welt wieder Filme wie damals. Mit Liebe, Schönheit und Sinn.
|